LogoAlt
 
MFADE          KULTUR- Museen

KULTUR- Museen

 
 EINLEITUNG  |  LITERATUR  |  BILDENDE KUNSTE  |  MUSEEN  |  MUSIK  |
 TANZ  |  THEATRE  |  FILM  |  MEDIEN
 
     
Museen
 
 

Das Kunstmuseum Tel Aviv

 

 

 

 

 

Das Israel-Museum - in der Jugend-
abetilung

 

 

 

 

 

Mishkan la-Omanut

 

 

 

 

 

Das Haifa-Museum

 

 

 

 

 

Das Negev-Museum

 

 

 

 

 

Das Eretz-Israel-
Museum

 

 

 

Das L.A. Mayer-Institut für Islamische Kunst

 

 

 

Bet Hatefutsoth

 

 

 

Davids Turm

 

 

 

Yad-Vashem- Museum
 

Es gibt etwa 120 Museen in Israel, die beinahe zehn Millionen Besucher jährlich verzeichnen können. Ob groß oder klein, ob im Kibbuz oder in der Stadt - die Museen in Israel sind wahre Schatzkammern der Archäologie, Ethnographie und israelischen Geschichte, der alten und modernen Kunst, der einfachen und anspruchsvollen Kunsthandwerke.

Zu den in den letzten Jahren neu eröffneten Museen gehören die Galerien und die Freilicht-Skulpturen-Ausstellung im Industriepark Tefen im Oberen Galiläa, das Israelische Kunstmuseum in Ramat Gan, das Beduinenkulturmuseum in der Nähe von Be'er Sheva, die stadtgeschichtliche und volkskundliche Sammlung in der Zitadelle in Jerusalem (Davids Turm), das Bible Lands Museum in Jerusalem, das Hecht-Museum in Haifa, das Museum des Allon-Centers im Kibbuz Ginossar und das Fotokunstmuseum in Tel Hai.

Das Israel-Museum in Jerusalem, das 1965 als Nationalmuseum Israels gegründet wurde, umfasst mehrere Hauptabteilungen: die Sammlung des Bezalel-Museums der Schönen Künste, der Judaika und Ethnographie, Ausstellungen über die verschiedenen jüdischen Diaspora-Gemeinden, Kunstgalerien, Epochenausstellungen und eine umfangreiche Sammlung von Kunstobjekten aus Afrika, Nord- und Südamerika, Ozeanien und dem Fernen Osten; eine archäologische Abteilung mit Kunstwerken von prähistorischen Epochen bis zum 15. Jahrhundert n. Chr.; einen Skulpturengarten mit über 60 Werken; den Schrein des Buches mit seltenen Bibelmanuskripten - darunter die berühmten Schriftrollen von Qumran; eine Jugendabteilung mit Galerien, Lehrsälen und Werkstätten, die ein breites Bildungsprogramm bietet; das Rockefeller-Museum im Ostteil Jerusalems mit einer Sammlung archäologischer Funde aus der Region; das Paley Art Center, ein Kunstzentrum im Osten Jerusalems mit Programmen für arabische Kinder; und das Ticho-Haus, eine Kunstgalerie und ein beliebtes Café in einem hundert Jahre alten herrschaftlichen Haus im Zentrum Jerusalems. Darüber hinaus gibt es ein breites Spektrum von temporären Sonderausstellungen und Veranstaltungsprogrammen, die von Vorträgen, Workshops und Filmen bis zu Kammerkonzerten und Kunstseminaren reichen.

Das Kunstmuseum Tel Aviv (gegr. 1932, Neubau 1971), hat vier zentrale Galerien mit einer umfassenden Sammlung klassischer und zeitgenössischer Kunst - mit Schwerpunkt auf israelischer Kunst -; ferner eine Jugendabteilung, ein Auditorium, in dem regelmäßig Lesungen, Kammerkonzerte und Filmvorführungen stattfinden, und zahlreiche Säle mit temporären Sonderausstellungen. Unter der Schirmherrschaft des Museums steht auch der Helena-Rubinstein-Pavillon für Moderne Kunst.

Das Mishkan la-Omanut (Heim der Kunst, gegr. 1934) im Kibbuz Ein Harod, das erste ländliche Museum Israels und das erste Kunstmuseum der Kibbuz-Bewegung, beherbergt eine große Sammlung jüdischer Gemälde, Skulpturen und Volkskunst aus aller Welt sowie temporäre Sonderausstellungen, sowie verschiedene Bildungsprojekte und Kunstforschung.

Das Haifa-Museum vereinigt drei Museen unter einem Dach: das Museum für Antike Kunst (gegr. 1949), das auf archäologische Funde aus Israel und dem Mittelmeerraum spezialisiert ist; das Museum für Moderne Kunst (gegr. 1951) mit Kunstwerken aus aller Welt von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart; das Museum für Musik und Ethnographie, das Ausstellungen von Musikinstrumenten aus allen Epochen sowie Trachten aus verschiedenen jüdischen Diasporagemeinden und aus den arabischen und drusischen Gemeinschaften bei Haifa zeigt. Dem Museum angegliedert sind das Prähistorische Museum, das Nationale Schifffahrtsmuseum und das kürzlich restaurierte Tikotin-Museum für Japanische Kunst.

Das Negev-Museum (gegr. 1953) in Be'er Sheva ist in Gebäuden aus der osmanischen Zeit untergebracht und besteht aus einer Abteilung für Moderne Kunst und einer archäologischen Abteilung mit typischen Gegenständen aus den verschiedenen Besiedlungsepochen der Region. In Tel Sheva kann man eine Ausstellung über archäologische Funde aus der biblischen Stadt Be'er Sheva (ca. 900 v. Chr.) besichtigen.

Das Eretz-Israel-Museum (gegr. 1953) in Ramat Aviv ist eine große Schatzkammer archäologischer, anthropologischer und historischer Funde aus der Region. Es besteht aus 11 Pavillons, in denen Glaswaren, Keramik, Münzen, Folklore, Kupfergegenstände, usw. ausgestellt werden, und einem Planetarium. In der Abteilung Der Mensch und seine Arbeit sind die alten Methoden des Webens, der Schmuckherstellung und des Töpferns, des Kornmahlens und des Brotbackens dokumentiert. Ebenfalls auf dem Gelände befindet sich der Ruinenhügel Tel Quasile, eine Ausgrabungsstätte, in der 12 verschiedene Siedlungsschichten ausgegraben wurden. Unter der Schirmherrschaft des Museums stehen auch das Museum der Geschichte von Tel Aviv-Jafo und der Unabhängigkeitssaal, in dem 1948 der Staat Israel ausgerufen wurde - beide befinden sich im Zentrum von Tel Aviv.

Das L.A. Mayer-Institut für Islamische Kunst (gegr. 1974) in Jerusalem beherbergt große Sammlungen von Keramik, Textilien, Schmuck, Kultgegenständen u.ä., die tausend Jahre islamischer Kunst von Spanien bis Indien abdecken. Zudem können temporäre Sonderausstellungen über spezielle Themen besichtigt werden.

 

Das Bet Hatefutsoth (Diaspora Museum, gegr. 1978), liegt auf dem Gelände der Universität von Tel Aviv. Unter Verwendung modernster Techniken und audiovisueller Displays wird die Geschichte der jüdischen Diaspora-Gemeinden in aller Welt im Laufe der Jahrhunderte nachgezeichnet. In diesem Museum - das kein herkömmliches Museum der Artefakte ist - sind die Ausstellungen nach Themen geordnet. Jedes Stockwerk verfügt über ein eigenes Lehr- und Informationszentrum. Zeitlich begrenzte Sonderausstellungen zu den verschiedensten jüdischen Themen, ein audiovisuelles Panorama der jüdischen Geschichte sowie ein breites Spektrum von Bildungs- sowie Kulturprogrammen sowie Wanderausstellungen werden regelmäßig angeboten.

Seit 1988 befindet sich ein stadtgeschichtliches und volkskundliches Museum in der Zitadelle (Davids Turm) in Jerusalem, einer bedeutenden historischen und archäologischen Stätte mit Funden aus der Zeit des Ersten Tempels (950-586 v. Chr.), Teilen eines Turms und der Stadtmauer aus der Hasmonäerzeit (1. Jahrhundert v. Chr.) sowie dem Sockel eines von Herodes dem Großen (37-4 v. Chr.) erbauten riesigen Turmes. Das Museum deckt 4000 Jahre der Geschichte Jerusalems ab - von den Anfängen als kanaanitische Stadt bis zur heutigen Zeit. Die Ausstellungen sind nach Perioden eingeteilt. In jedem Saal zeigt eine Zeitlinie zunächst die Hauptereignisse, die dann auf Displays von Karten, Videobändern, Hologrammen, Zeichnungen und Modellen veranschaulicht werden. Von Zeit zu Zeit können temporäre Ausstellungen zu inhaltsverwandten Themen besichtigt werden.

Das Yad-Vashem-Museum in Jerusalem ist dem Andenken und der Erinnerung an die 6 Millionen jüdischen Opfer des Holocaust gewidmet. Es besteht aus einer Kunstgalerie, dem Saal der Namen, der Allee der Gerechten unter den Völkern, einem Archiv, der zentralen Gedenkhalle mit den Namen der nationalsozialistischen Todeslager auf dem Boden, dem Kinder-Gedenk-Pavillon und dem Tal der Zerstörten Gemeinden.

 
E-mail to a friend
Print the article
Add to my bookmarks
See also
   israeli museums and art on internet
   
 
   
 
     Hebrew     
 
Copyright ©2004 The State of Israel. All rights reserved   Terms of use   Use of cookies