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WIRTSCHAFT- Vier Herausforderungen |
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| EINLEITUNG | HERAUSFORDERUNGEN | ZAHLUNGSBILANZ | AUSSENHANDEL | OFFENTLICHE VERBRAUCH | PRIVATER VERBRAUCH | LOHNE | WIRTSCHAFTSSEKTOREN |
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Vier Herausforderungen
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Industrie- gelände |
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Israels erstaunlichste wirtschaftliche Leistung ist das Tempo, mit dem es sich entwickelt hat - und das angesichts gleich mehrerer äußerst kostspieliger Herausforderungen:
- Nationale Sicherheit:
Gegenwärtig gibt Israel etwa 10% seines BIP für seine Verteidigung aus. In den 70er Jahren waren es 25%. Auch in Friedenszeiten muss Israel ein starkes Abschreckungspotential aufrecht erhalten.
- Masseneinwanderung:
Die Sammlung der Zerstreuten ist der Daseinszweck des jüdischen Staates. Seit seiner Unabhängigkeit hat Israel über 2,6 Millionen Einwanderer aufgenommen - fast das Vierfache der jüdischen Bevölkerung zur Zeit der Staatsgründung 1948. Allein in den ersten vier Jahren verdoppelte sich durch den Zustrom von 700000 Einwanderern - meist Flüchtlinge aus Europa und den arabischen Ländern - die Bevölkerung des Landes. In den 90er Jahren beschleunigte eine weitere Einwandererwelle (etwa 800000, zumeist aus der ehemaligen Sowjetunion) das Wachstum des BIP, obwohl dadurch auch die Arbeitslosenquote im Jahr 1992 auf 11,2% kletterte, 1997 jedoch wieder auf 7,7% gesenkt werden konnte.
- Aufbau einer modernen wirtschaftlichen Infrastruktur:
r- und Stromversorgung sowie das Fernmeldenetz waren bei weitem nicht ausreichend. Enorme Summen mussten für ihre Ausweitung und Modernisierung aufgebracht werden.
- Bereitstellung von gemeinnützigen Dienstleistungen:
Israel bemüht sich, das Wohl seiner Bevölkerung, unter besonderer Berücksichtigung der schwächeren Glieder der Gesellschaft, sicherzustellen. Ein großer Teil seiner Mittel fließt stets in die Bewältigung dieser Aufgaben
Ein Wirtschaftswunder
In den ersten 25 Jahren seiner Existenz musste der junge Staat mehrere Massen-einwanderungswellen aufnehmen, eine moderne Wirtschaft aufbauen, vier Krie-ge führen und seine Sicherheit schützen - und erreichte trotzdem ein durchschnittliches Wachstum des BIP von ca. 10% pro Jahr. Dieses Wirtschaftswunder wird allgemein auf die Nutzung der in diesen Jahren empfangenen Wirtschaftshilfen zurückgeführt, die massive Produktionsinvestitionen ermöglichten. Die außerordentlich rasche und erfolgreiche Eingliederung der Neueinwanderer sowohl in die Gesellschaft als auch ins Arbeits- und Wirtschaftsleben trug hierzu ebenfalls wesentlich bei. Zwischen 1973 und 1979 sank die Wachstumsrate (wie in fast allen Industrieländern, zum Teil aufgrund der Ölkrisen von 1973/74 und 1979/80) auf durchschnittlich 3,8% pro Jahr. In den 80er Jahren ging sie sogar auf 3,1% zurück. Seit 1990 beläuft sich die Wachstumsrate auf durchschnittlich 6%. 1997 betrug das gesamte BIP etwa 98.5 Milliarden US-Dollar ($ 16950 pro Kopf), eine Zunahme um das 25fache seit 1950. |
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