WIRTSCHAFT- Aussenhandel
Israel Ministry of Foreign Affairs
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 WIRTSCHAFT- Aussenhandel

2/27/2000

 
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Außenhandel
 
 

 

Als kleines Land mit relativ begrenztem Inlandsmarkt kann Israel sein Wirtschaftswachstum nur durch Ausweitung seiner Exporte steigern. Ein großer Teil der kreativen Energien des Landes ist in den Aufbau des Exports geflossen, der innerhalb von 48 Jahren um mehr als das 1545fache gestiegen ist, von 13 Mio. Dollar im Jahr 1950 auf 52 Mio. Dollar im Jahr 1955, auf 1,4 Mrd. Dollar im Jahr 1975, auf 5,6 Mrd. Dollar im Jahr 1985 und schließlich auf 20 Mrd. Dollar im Jahr 1996. In den letzten Jahren machten Produktionsinvestitionen und Brennstoff 70% aller Importe aus. 1997 gingen 44% aller Exporte nach Europa, 33% nach Amerika, 12 % nach Asien und 11% in andere Länder.

Die Wettbewerbsfähigkeit der israelischen Exporte wurde durch den Beitritt des Landes zum Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen (GATT), durch die Aufnahme von Freihandelsbeziehungen für industrielle Erzeugnisse mit der Europäischen Gemeinschaft (1975) und für alle Erzeugnisse mit den USA (1985) gestärkt. So können israelische Waren zollfrei in die Länder der Europäischen Union und in die USA (mit insgesamt 630 Millionen Verbrauchern) eingeführt werden. Dadurch steht den einheimischen Produzenten ein Markt offen, der über hundertmal größer ist als der Inlandsmarkt. Andererseits ist Israel ein attraktiver Standort für Investoren geworden, die ihre Produkte zollfrei nach Europa ausführen wollen. Um ihre Erfolgschancen noch weiter zu optimieren, bemühen sich israelische Firmen, durch Spezialisierung Marktnischen im Welthandel zu erschließen. Zahlreiche Joint Ventures zwischen innovationsstarken israelischen Firmen und produktions- und vermarktungsstarken ausländischen Firmen wurden geschlossen. In Bereichen wie u.a. Elektronik, Software, medizinische Geräte, Druck und Computergrafik existieren Gemeinschaftspro-jekte zwischen israelischen und ausländischen Firmen. Viele dieser Projekte werden aktiv von binationalen Strukturen gefördert, wie etwa der BIRD-F-Stiftung (Binational Industrial Research and Development Foundation) der israelischen und amerikanischen Regierung, die als Kapitalbasis für amerikanisch-israelische Joint Ventures dient.

 
 
 
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